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Heileurythmie

Heileurythmie ist eine Bewegungstherapie auf Basis der Menschenkunde Rudolf Steiners, dem Begründer der Waldorfpädagogik (u.a.). Zentral steht der Mensch und die menschliche Bewegung als eine künstlerische Äußerungsmöglichkeit seiner Wort - seiner Sprachfähigkeit.


Mit der Sprache gehe ich nach aussen, in den Ausdruck dessen, was in meinem Inneren vorgeht , in die Kommunikation. In der Heileurythmie wird diese Geste nach innen gewendet. Die Kräfte, die der Sprache oder auch dem musikalischen Vermögen, zu Grunde liegen, können heilsam auf den Organismus zurückwirken.


Hier können sie z.B. beruhigend, wärmend, lösend, entkrampfend, schmerzlindernd, ausleitend, tonisierend, straffend , kühlend wirken. Die Heilerythmie kann so bei chronischen und akuten Erkrankungen, sowie bei deren Prophylaxe eingesetzt werden.

 

In der Pädagogik arbeitet man mit der Heileurythmie auch im Sinne der Prävention und Salutogenese. Problematische Entwicklungen im Zusammenspiel von körperlicher und/oder  seelisch- geistiger Konstitution können erfasst und angeregt oder ausgeglichen werden.

 

Dies kann im Zusammenhang des Kindergartens, der Schule (vorwiegend Unterstufe) oder in freier Praxis mit Erwachsenen stattfinden